City4Future

Entwickelt eure klimaneutrale Stadt der Zukunft!

 

 

 

Woher kommt unsere Energie und wie kann sie umgewandelt, übertragen und gespeichert werden? Können wir die Energieversorgung in unserer Stadt klimaverträglich mit erneuerbaren Energien organisieren? Wie lässt sich die Energieeffizienz unserer Wohnhäuser verbessern? Können wir innerhalb von zehn Jahren eine klimaneutrale Stadt gestalten?

Bei „City4Future“ können Schüler*innen der Sekundarstufe gemeinsam den urbanen Lebensraum der Zukunft modellieren und dabei Fragen zu Energie, Klimawandel und Nachhaltigkeit bearbeiten. Eine spannende Reise in eine nachhaltige und klimafreundliche Zukunft beginnt!

Ziele des Projekts:

Schüler*innen entwickeln ihre eigene klimaneutrale Stadt und erleben so die Themen Energie, Nachhaltigkeit und Klimawandel konkret und alltagsnah

Schüler*innen erlernen Schlüsselkompetenzen wie Selbstständigkeit, Kreativität und Sozialkompetenz

Schüler*innen erlangen Wissen über den Klimawandel und die physikalisch-technischen Zusammenhänge der Energiegewinnung und -speicherung

Schüler*innen lernen, dieses Wissen in einen gesellschaftlichen Kontext zu setzen und in den demokratischen Diskurs zu gehen

Didaktisches Konzept:

Das Projekt „City4Future“ basiert auf einem ganzheitlichen methodisch-didaktischen Konzept, das sich an dem Dreiklang der Bildung für nachhaltige Entwicklung orientiert. Der Aufbau der Module folgt dem Muster: „Erforschen und Analysieren – Reflektieren und Bewerten – Handeln“ und fördert somit das technologische Verständnis und die Urteilskompetenz zu gesellschaftlichen Lösungen. Die Schüler*innen können sich gemäß dem Ansatz des forschenden Lernens die meisten Inhalte erfahrungsgeleitet und selbstorganisiert erschließen und eigenständig experimentieren. Diese Vorgehensweise fördert ein langfristiges Behalten der Inhalte und ermöglicht den Transfer auf neue, komplexere Situationen.

Aufbau des Projekts:

Das Projekt besteht aktuell aus fünf Modulen. Ein Basismodul zum Klimawandel führt in die Thematik ein. In den drei Stadtteil-Modulen Windberg, Speicherstadt und Wohntal werden einzelne Aspekte vertieft. Jeder Stadtteil endet mit einer „Erdschalte“, in der darüber diskutiert wird, welche Lösungen zu den einzelnen Themen in der Stadt gefunden werden. Im Abschlussmodul „Stadtratssitzung“ wird eine Sitzung des Stadtrats simuliert, in der übergreifende Maßnahmen zum Klimaschutz diskutiert und beschlossen werden.

Module des Projekts:

Klimawandel

Im Basismodul „Klimawandel“ gehen die Schüler*innen den Grundlagen nach: Was ist der Treibhausgaseffekt? Welche Folgen hat der Klimawandel?

Windberg:

Im Modul „Windberg“ gehen die Schüler*innen der Windenergie auf die Spur: Wie funktioniert die Umwandlung von Windkraft in Strom und wo sind geeignete Standorte für Windräder?

Wohntal:

Im „Wohntal“ geht es um den Verbrauch von Energie. Die meiste Energie wird durchs Heizen verbraucht, deshalb erforschen die Schüler*innen verschiedene Dämmstoffe und überlegen sich, wie die Außenfassaden von Häusern sinnvoll gestaltet werden können.

Speicherstadt:

In der „Speicherstadt“ geht es um die Frage, wie Strom aus Erneuerbaren Energien gespeichert werden kann und wie unser Strom-Netz aufgebaut sein sollte, um den Anforderungen gerecht zu werden.

Stadtratsitzung

In der Stadtratssitzung treffen die Schüler*innen in der Rolle politischer Fraktionen die endgültigen Entscheidungen, welche Maßnahmen sie konkret in ihrer Stadt umsetzen möchten.

Alle City4Future-Module können als OER (Open Educational Ressource) auch heruntergeladen werden:

Hier geht's zum Download

Wie kann das Projekt umgesetzt werden?

  • Schulart: Weiterführende Schulen
  • Klassenstufe & Fächer: 6.-10. Klasse, vor allem Sekundarstufe. City4Future ist lehrplananbindungsfähig für natur- und gesellschaftswissenschaftliche Fächer
  • Einsatz & Zeitrahmen: Das Projekt ist modular aufgebaut: Man kann alle Module nacheinander bspw. in einer Projektwoche oder einer längeren Unterrichtseinheit (ca. 20-30 Unterrichtsstunden) umsetzen, sich aber auch auf einzelne Module (ca. 5 Unterrichtsstunden) oder einzelne Elemente aus den Modulen (ca. 2 Unterrichtsstunden) fokussieren.
  • Material: Ein Projektordner bündelt die Arbeitsblätter für den Unterricht und die Hinweise für Lehrkräfte – das kann als OER (Open Educational Ressource) auch heruntergeladen werden. Darüber hinaus erhalten Schulen umfangreiches haptisches Material mit Experimenten.
  • Kosten: Für Schulen ist City4Future kostenlos. Unternehmen, die Schulen unterstützen zahlen die Fortbildungen und Projektmaterialien. Mehr Informationen zur Kooperation zwischen Schulen und Unternehmen erhalten sie hier.
  • Kooperationspartner: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie

 

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FAQ - City4Future

Interessierte Schulen können sich bei der Wissensfabrik melden, anschließend sucht die Wissensfabrik ein geeignetes Partnerunternehmen.

Interessierte Mitgliedsunternehmen können mithilfe entwickeltet Kommunikationsmaterialien und mit Beratung durch die Wissensfabrik auf Schulen zugehen.

Das Projekt knüpft an die Bildungspläne der Länder an. Meist wird das Projekt im Unterricht realisiert, eine Umsetzung in einer Arbeitsgemeinschaft, als Ganztagesangebot oder in einer Projektwoche ist jedoch auch möglich.

Sie können Power4School mit seinen Materialien weiter umsetzen. In City4Future sind Elemente aus Power4School eingeflossen. Die Materialien für Power4School können nicht mehr nachbestellt werden.

Vom Partnerunternehmen werden den Schulen die haptischen Materialien kostenlos zur Verfügung gestellt. Die didaktischen Materialien können frei heruntergeladen werden.

Die Geschäftsstelle der Wissensfabrik unterstützt die Schulen beim Finden von kooperierenden Unternehmen. Hier können Sie sich als Schule bewerben.

Kontakt

Maren Müller
Bildungsprojekt City4Future
+49152 54914493
maren.mueller@wissensfabrik.de