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26.04.2018

„Der Girls‘ Day ist wichtig, aber er kommt zu spät“ – Michael Heinz sägt und bohrt mit Grundschulkindern

•    Lenkungskreisvorsitzender der Wissensfabrik fordert Umdenken in der Bildung
•    Heinz im Austausch mit Medienvertretern an Uhland-Grundschule in Hemsbach
•    Wissensfabrik-Projekte zur MINT-Förderung begleiten Kinder und Jugendliche ab der Kita

Selfie am Girls' Day: Michael Heinz, unser Lenkungskreisvorsitzender, hatte Spaß beim Bauen. An der Uhlandschule in Hemsbach tüftelte er mit Viertklässlern an Flugzeugen, Seilbahn
und Windrad.
Foto: Wissensfabrik/Hasübert
Ludwigshafen/Hemsbach, 26. April 2018 –  Am heutigen Girls‘ Day hat Michael Heinz, Lenkungskreisvorsitzender der bundesweiten Wirtschaftsinitiative Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V., ein gesellschaftliches Umdenken in der Bildung gefordert. Kinder und Jugendliche zu fördern und damit die Innovationskraft Deutschlands zu stärken, ist das Ziel der gemeinnützigen Organisation. Mehr als 130 Unternehmen und Stiftungen setzen seit der Gründung des Netzwerks wissenschaftlich entwickelte und praxiserprobte Bildungsprojekte im MINT-Bereich um. Im Fokus der Aktivitäten steht die frühe kindliche Bildung, weil hier die größte Wirkung erzielt wird. 


„Angebote wie der Girls‘ Day sind wichtig, um Mädchen für MINT-Berufe zu begeistern – aber sie kommen zu spät. Wir müssen in viel früheren Lebensjahren ansetzen und dafür sorgen, dass Kinder ihre Neugierde und Begeisterung bis ins Erwachsenenalter bewahren. Das gilt für Mädchen und Jungen gleichermaßen und zwar schon ab der Kita,“ forderte Heinz im Gespräch mit Medienvertretern an der Uhland-Grundschule in Hemsbach. Das gehe nicht ohne ein Umdenken in der Bildung.

„Wir brauchen in Deutschland eine stärkere Vernetzung der Lernorte und Mut zum Digitalen. Unsere Lebenswelten verschmelzen zunehmend. Bildung findet heute nicht mehr nur in den klassischen Bildungseinrichtungen statt. Wir müssen daher vernetzt denken. Jeder trägt seinen Teil dazu bei, dass junge Menschen wachsen und gedeihen können. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“

Gesellschaftliches Engagement in einem starken Netzwerk
Sich nachhaltig für die Gesellschaft zu engagieren ist der Antrieb der Wissensfabrik. Viele hundert Menschen bringen sich mit ihrem Wissen und ihrer Begeisterung für Naturwissenschaften, IT und Technik sowie ökonomisches Handeln ein und bilden so das starke Netzwerk der deutschen Wirtschaft. Ihr Engagement ist partnerschaftlich angelegt im Austausch auf Augenhöhe zwischen Wirtschaft und Bildungseinrichtungen.

„Wir alle müssen Kinder und Jugendliche darin bestärken, dass sie ihre Potenziale entfalten können. Es geht um mehr als das Vermitteln von Wissen über technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge. Es geht um wichtige Zukunftskompetenzen. Teamfähigkeit, lösungsorientiertes Denken und selbstbestimmtes Handeln sind wichtige Voraussetzung für Innovationen. Davon profitieren wir alle, denn Innovation ist das Fundament für Wachstum und Wohlstand in Deutschland“, sagte Heinz, BASF-Vorstandsmitglied und seit November 2017 Lenkungskreisvorsitzender der Wissensfabrik.

Digitalisierung als Chance begreifen
„Die Digitalisierung verändert unser Wissen und unser Zusammenleben. Umso wichtiger ist es für jeden einzelnen von uns, die Algorithmen zu verstehen, die unseren Alltag bestimmen“, forderte Heinz. Die Wissensfabrik hat daher schon vor einigen Jahren ein Bildungsprojekt zum Thema Informationstechnologie entwickelt. Bei IT2School geht es darum, hinter die Kulissen der IT zu schauen. Das Projekt für Grund- und weiterführende Schulen gibt Einblick in Themen wie Kommunikation, Daten, Programmiersprache und das Zusammenspiel von Hard- und Software. So können Mädchen und Jungen Informationstechnologie im Unterricht spielerisch erforschen, um IT-Systeme zu verstehen und selbst kreativ zu gestalten. „Die digitale Transformation wird eine immer größere Rolle spielen. Wir tun also gut daran, sie als Chance zu begreifen und bei der Bildung unserer Kinder anzufangen – je früher desto besser“, resümierte Heinz.

KiTec fördert Verständnis für technische Zusammenhänge
Das Technikprojekt „KiTec – Kinder entdecken Technik“ eröffnet Kita- und Grundschulkindern mit eigens entwickelten Material- und Werkzeugkisten die spannende Welt der Technik. Wie ein Turm besonders hoch und eine Brücke tragfähig gebaut werden kann, entdecken die Kinder beim Sägen und Bohren ganz alleine. Die Uhland-Grundschule im baden-württembergischen Hemsbach setzt das Projekt „KiTec – Kinder entdecken Technik“ seit 2016 in einer Bildungspartnerschaft mit der Freudenberg Gruppe um. „Interesse zu wecken für technisches und naturwissenschaftliches Wissen ist für Freudenberg als globales Technologieunternehmen ein wichtiges Ziel“, so Dr. Katharina Rensing, Koordinatorin der Wissensfabrik-Projekte bei der Freudenberg Gruppe. „Deshalb sind wir gerne Mitglied im Netzwerk der Wissensfabrik.“

„KiTec ist mittlerweile fester Bestandteil unseres Unterrichts. Ohne die Unterstützung der Wissensfabrik hätten wir heute noch nicht einmal kindgerechtes Werkzeug an unserer Schule,“ sagte Isabelle Graf, Schulleiterin der Uhland-Grundschule. „Mich haben auch das didaktische Konzept und die durchdachte Materialkiste überzeugt.“

Das erfolgreichste Mitmach-Projekt der Wissensfabrik zeigt Wirkung: Das unabhängige Beratungshaus Phineo zeichnet die Wirtschaftsinitiative für ihre erfolgreiche Arbeit in der MINT-Bildung aus und verleiht ihr für KiTec das Wirkt-Siegel als besonderes wirkungsvoll arbeitende Organisation.

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Pressefotos können hier heruntergeladen werden.
Zum Beitrag des Rhein-Neckar-Fernsehens (RNF) geht er hier

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Julia Buchner
Julia Buchner
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