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Projekt

KIEWIS – Kinder entdecken Wirtschaft
„Das Bohren der Löcher hat viel Spaß gemacht, weil ich es allein machen durfte.“ 

Das Klassenzimmer mal kurz gegen eine Fabrikhalle eintauschen? KIEWIS macht’s möglich! In diesem Projekt ermöglicht die Wissensfabrik Grundschülerinnen und -schülern, kurzzeitig in eine echte Firma hinein zu schnuppern. Die Kinder bekommen unmittelbare Einblicke in die Abläufe eines Betriebs und lernen nebenbei, worauf es im Wirtschaftsleben ankommt und wie genau es abläuft.

Sie dürfen aus nächster Nähe die einzelnen Arbeitsschritte nachvollziehen, die es braucht, um ein Produkt herzustellen, zum Beispiel einen Kleiderhaken aus Metall. Dabei sind die Schüler aber nicht passive Beobachter, sondern entwickeln das gesamte Produkt selbst – vom Design über die Verarbeitung bis hin zur technischen Umsetzung. Die Kinder können sich dabei kreativ entfalten und lernen gleichzeitig, dass ein solches Projekt im Team viel besser klappt. Und sie übernehmen Verantwortung: Teil der Aufgabenstellung ist es, die Produktherstellung zu dokumentieren und die Ergebnisse zu präsentieren. Das fördert auch das Reflexionsvermögen und das sprachliche Ausdrucksvermögen der Schülerinnen und Schüler.

 

Wie läuft das Projekt ab?

  • Interessierte Unternehmen sollten zunächst prüfen, ob in ihrem Betrieb die Voraussetzungen für „KIEWIS“ erfüllt sind: Gibt es Unternehmensabläufe, die Kinder gut nachvollziehen können? Welche sind das? Bei diesen Überlegungen hilft die Wissensfabrik gern.
  • Mit ausgewählten Grundschulen in der Region schließt das Unternehmen eine Bildungspartnerschaft ab.
  • Das Unternehmen ernennt einen oder mehrere Projektverantwortliche. Hier hat es sich bereits sehr bewährt, Auszubildende aus dem Betrieb einzubinden.
  • Das Unternehmen lädt die verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrer in ihren Betrieb ein und zeigt ihnen die Abläufe, die für das Projekt wichtig sind. Die Lehrkräfte informieren danach die Eltern bei einem Elternabend über das Projekt.
  • Der Projektverantwortliche aus dem Unternehmen besucht die Kinder in der Schule und stellt sich und den Betrieb dort vor.
  • Der Projektverantwortliche und die Lehrerinnen und Lehrer erarbeiten gemeinsam verschiedene Unterrichtseinheiten. Damit werden die inhaltlichen und konzeptionellen Grundlagen für die Umsetzung des Projektes gelegt. Teil dieser Arbeit ist es, komplexe betriebliche Abläufe kindgerecht zu erklären und aufzubereiten.
  • Nun dürfen die Kinder ran: Sie entwickeln Ideen, wie ihr künftiges Produkt aussehen soll. Ein oder zwei Entwürfe werden ausgewählt. Diese werden später im Unternehmen unter realen Bedingungen produziert. Zuvor fertigen die Kinder noch Prototypen und Projektskizzen ihres Produktes an und prüfen unter Begleitung, ob und wie eine Herstellung möglich ist.
  • Das Unternehmen stellt das Produkt her. Dabei wird der Produktionsprozess in Stationen eingeteilt und die Klassen in kleine Gruppen, damit alle Schülerinnen und Schüler jeden Produktionsschritt verfolgen können. Optional können die Kinder auch noch eine Marketing-Strategie für ihr Produkt entwerfen und dessen Verkauf organisieren.
  • Alle Beteiligten können bei einer abschließenden Veranstaltung im Unternehmen ihre Erfahrungen austauschen. Das Unternehmen dokumentiert das Projekt und stellt die Ergebnisse zur Verfügung. Auch die Kinder legen mit ihren Lehrern einen Dokumentationsordner an.

 

Kooperationspartner

Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen
Transferzentrum für Neurowissenschaften und
Lernen (ZNL) in Ulm
zur Homepage des Kooperationspartners
Universität Duisburg/Essen
Universität Duisburg/Essen,
Lehrstuhl für Wirtschaftsdidaktik
zur Homepage des Kooperationspartners
Kontakt Bildung
 
Dr. Axel Jentzsch
Dr. Axel Jentzsch
Telefon +49 621 6020798
bildung @wissensfabrik.de
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