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14.09.2015

Wasserkraftwerke in Rucksackgröße, intuitive Roboterprogrammierung und gedruckte Elektronik - WECONOMY kürt zehn innovative Start-ups

  • Gründer gewinnen Netzwerk-Wochenende mit Top-Managern und Unternehmern
  • Gründerinitiative fördert Jungunternehmer ein Jahr lang intensiv
Die WECONOMY-Jury 2015 (Bild als Download hier.)
Ludwigshafen, 14. September 2015 – Die Gewinner der Gründerinitiative WECONOMY stehen fest. Zehn Finalisten konnten die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Burkhard Schwenker von Roland Berger Strategy Consultants vergangene Woche in Frankfurt am Main von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Auch dieses Jahr setzten sich insbesondere Ideen aus Informationstechnologie und Industrie durch.
 

Die Gründerinitiative WECONOMY unterstützt die Gewinner ein ganzes Jahr lang intensiv bei der Umsetzung oder Weiterentwicklung ihrer Geschäftsideen. Die Gewinner treffen Ende Oktober bei einem Netzwerkwochenende Top-Manager und Unternehmerpersönlichkeiten der deutschen Wirtschaft, die die Geschäftsmodelle der Jungunternehmer im Vier-Augen-Gespräch prüfen und gemeinsam mit ihnen weiterentwickeln. Unter den Top-Managern und Unternehmern sind beispielsweise  Susanne Klatten, Gesellschafterin und Vorsitzende des Aufsichtsrats der UnternehmerTUM GmbH, Margret Suckale, Vorstandsmitglied der BASF SE, und Franz Fehrenbach, Aufsichtsratsvorsitzender der Robert Bosch GmbH. Dabei profitieren die WECONOMY-Sieger in spannenden Workshops und persönlichen Gesprächen vom Wissen der erfahrenen Manager und werden gezielt bei wichtigen Themen wie Markteintritt, Organisations- und Unternehmensentwicklung unterstützt.

Neben dem Wochenende bekommen die Gewinner ein Jahr lang tatkräftige Unterstützung in Form von Erfahrung und Know-how bei der Umsetzung oder Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee, beispielsweise in Form von  themen­spezifischen WECONOMY-Tagen, bei und mit WECONOMY-Partnerunternehmen, die auf die Bedürfnisse der Start-ups zugeschnitten sind. Ein Coach bereitet die Jungunternehmer intensiv auf diese Veranstaltungen vor. So wird WECONOMY zu einer Plattform für Interaktion zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen, fördert das gegenseitige Verständnis und legt die Basis für eine mögliche Zusammenarbeit.

Hier die ausgezeichneten Jungunternehmen auf einen Blick. Mehr Informationen finden Sie unter www.weconomy.de.                                                                        

Aquakin GmbH, Fürth: Das Fürther Start-up hat ein kleines und leichtes Wasserkraftwerk entwickelt, das in jeden Rucksack passt und mit fließenden Gewässern ab 20 Zentimetern Tiefe betrieben werden kann. In der Entwicklung befinden sich weitere umweltverträgliche Wasser-Kleinkraftwerke.

ArtiMinds Robotics GmbH, Karlsruhe: Das Softwareprodukt „ArtiMinds RPS“ macht es möglich, Industrierobotern selbst komplexe „sensor-adaptive“ Bewegungen beizubringen. Die Software wird intuitiv programmiert, indem Menschen die Roboterhand führen.

Asaphus Vision GmbH: Das Spin-Off der Universität Potsdam, hat eine Gesichtserkennungssoftware entwickelt, die für den Einsatz zur Fahreridentifizierung und -überwachung in eingebetteten Systemen geeignet ist.

bankmark UG (haftungsbeschränkt), Passau: Das Unternehmen hat unter anderem einen Datengenerator entwickelt, mit dem für jedes beliebige Datenbanksystem geeignete Testdaten hergestellt werden können.

Factor-E Analytics GmbH, Berlin: Das 2015 gegründete Start-up nutzt elektrische Leistungsmessungen, um Industrieanlagen zu vernetzen und Kennzahlen zum Energie- und Produktionsmanagement in Echtzeit zu erhalten.

Innsystec, Aachen: Das Spin-Off der RWTH Aachen hat eine Technologie entwickelt, die die drahtlose Datenübertragung deutlich energiesparender macht und es ermöglicht, dass mehr Daten gleichzeitig übertragen werden können.

ioxp GmbH, Kaiserslautern: Das Spin-Off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) verbindet das Konzept der Augmented Reality mit Methoden der künstlichen Intelligenz und schafft so ein System, das aus Beobachtung selbst lernt.

Saralon GmbH, Chemnitz: Das Spin-Off der TU Chemnitz hat Tinten entwickelt, die es ermöglichen, auf einfache, kosteneffiziente Weise elektronische Anwendungen auf Verpackungen zu drucken.

Vectoflow GmbH, München: Das Spin-Off der TU München stellt im 3-D-Druck-Verfahren Strömungsmesstechnik her. Durch die einteilige Fertigung ist diese robuster, leichter zu reinigen und kann exakt an den jeweiligen Einsatzort angepasst werden.

Viscopic GbR, München: Das 2015 gegründete Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, mit der Wartungsinformationen zwischen Hersteller und Anwender von Industrieanlagen durch Augmented-Reality-Videos übermittelt werden können.

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