WECONOMY: das sind die zehn innovativsten Start-ups Deutschlands - Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V.

WECONOMY: das sind die zehn innovativsten Start-ups Deutschlands

WECONOMY kürt die zehn innovativsten Start-ups Deutschlands

  • Gründer*inneninitiative WECONOMY fördert Start-ups und ihre innovativen Geschäftsideen und feiert 15. Jubiläum
  • Unternehmer*innen gewinnen ein Jahr Unterstützung und exklusives Netzwerk-Treffen mit deutschen Topmanager*innen
  • Female Focus: Innovation fördern und gezielt weibliche Vorbilder schaffen

Berlin/Ludwigshafen, 15. September 2021 – Gute Technologie-Ideen schnell in innovative Produkte und Dienstleistungen überführen: Nur so werden kreative Antworten auf die drängenden Herausforderungen unserer Zeit gefunden und Deutschlands Position als Wirtschafts- und Exportnation wird gestärkt. Mit der Gründer*inneninitiative WECONOMY fördert die Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e. V. in Kooperation mit UnternehmerTUM und dem Handelsblatt seit 15 Jahren innovative Geschäftsideen von mutigen Unternehmer*innen.

Aus guten Gründer*innen erfolgreiche Unternehmer*innen machen

Zum zweiten Mal in Folge wurden in diesem Jahr mit einem Female Focus technologieorientierte Start-ups mit mindestens einer Frau im Gründungsteam gesucht: „Der Female Focus war bereits im letzten Jahr ein voller Erfolg!“, sagt Prof. Dr. Burkhard Schwenker, Vorsitzender der WECONOMY-Jury und Chairman of the Advisory Council der Roland Berger GmbH, „Deshalb möchten wir auch in diesem Jahr Gründerinnen ermutigen, denn sie sind nicht nur wichtige Vorbilder, sondern können die Start-up-Landschaft der nächsten Jahre in Deutschland ganz entscheidend mitgestalten.“

Die Kooperationspartner haben mit dieser Entscheidung klare Ziele im Blick: „Mit dem Female Focus fördern wir die Diversität in der deutschen Gründerszene und sorgen für Chancengleichheit: Damit öffnen wir nicht nur Frauen die Tür in die Zukunft, sondern nutzen ein großes unternehmerisches Potenzial für die deutsche Wirtschaft“, sagt Lilian Knobel, Vorstandsvorsitzende der Wissensfabrik.
Dieses Jahr überzeugten zehn Gründer*innen die WECONOMY-Jury, die in Berlin die Gewinner*innen der 15. Wettbewerbsrunde auswählte.

Die ausgezeichneten Innovationen kommen unter anderem aus den Bereichen IT, MedTech und Künstliche Intelligenz: Zum Beispiel bietet das Start-up Dermagnostix aus Süddeutschland eine vollautomatisierte kostengünstige und mikrofluidikbasierte diagnostische Plattform für die Dermatologie. Damit ermöglicht das fünfköpfige Gründerteam passgenaue Aussagen zu Krankheitsverlauf und Therapieprognosen. Einen intelligenten Shopping-Assistenten für das Smartphone hat das KI-Start-up Nomitri entwickelt. Die Gründer*innen aus Berlin bieten Einzelhändler*innen einen Einstieg in das kassenlose Verkaufen beispielsweise ohne Kamerainstallationen und Internetverbindung. Das Garchinger Start-up Orbem hat eine innovative Technologie zur Verbesserung der Magnetresonanztomographie entwickelt. Der „Orbem Genus“ verwendet künstliche Intelligenz in der Bildgebung zur schnellen, genauen und kontaktlosen Objektklassifizierung und -analyse.

Gründerenergie mit frischen Ideen trifft auf langjährige Geschäftserfahrung

WECONOMY ist die Plattform für einen professionellen Austausch zwischen Gründer*innen und etablierten Unternehmer*innen auf Augenhöhe. Der Gewinn bei WECONOMY ist mit Geld nicht zu bezahlen: Die Initiative bietet Zugang zu einem starken Netzwerk der deutschen Wirtschaft. Die Gewinner*innen können sich auf ein ganzes Jahr intensive Betreuung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Geschäftsideen freuen. Mitte Oktober nehmen sie am WECONOMY-Auftakt auf dem Forschungscampus von Bosch in Renningen teil und treffen dort Topmanager*innen und Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft, darunter Franz Fehrenbach, Aufsichtsratsvorsitzender der Bosch GmbH, Dr. Jürgen Hambrecht, ehemaliger Vorstandsvorsitzender und Vorsitzender des Aufsichtsrats der BASF SE, Dr. Astrid Petersen, Vorstandsmitglied der TÜV Nord AG und Wilfried Porth, Vorstandsmitglied der Daimler AG. In persönlichen Gesprächen erhalten die Gründer*innen wertvolles Feedback zu ihrem Geschäftsmodell und entwickeln dieses gemeinsam mit den Manager*innen weiter.

Darüber hinaus sind themenspezifische WECONOMY-Tage ein fester Bestandteil des Wettbewerbs. In intensiven Gesprächen tauschen sich die Start-ups im Laufe eines Jahres in drei Veranstaltungen mit Mentor*innen der WECONOMY-Partnerunternehmen aus, um die eigene Geschäftsidee voranzubringen. Sie erhalten individuelle Unterstützung zu unterschiedlichen Themen wie Markteintritt, Produktentwicklung sowie Organisations- und Unternehmensentwicklung. Im Januar geht es los bei der UnternehmerTUM GmbH in München. Anfang April werden die Start-ups zu Gast bei der LBBW-Gruppe in Mainz sein und im Mai endet die Veranstaltungsreihe mit den WECONOMY-Tagen bei der TÜV Nord AG in Hamburg.

Insgesamt wurden bisher 142 technologieorientierte Start-ups mit dem WECONOMY Gründer*innenpreis ausgezeichnet. Das Konzept zeigt Wirkung: 77 Prozent der prämierten Start-ups sind heute noch aktiv am Markt vertreten.

Dies sind die diesjährigen ausgezeichneten Start-ups

Die Software des Berliner Start-ups Alpas hilft Industrieunternehmen, die mechanische und elektrische Teile kaufen, Lieferant*innen schneller zu finden. Mithilfe einer KI extrahiert Alpas relevante Informationen aus Online- und Offline-Quellen und gibt datengesteuerte Empfehlungen für die Beschaffung.

Die BLACKPIN App aus Aalen ermöglicht sichere und innovative Kommunikation und Abrechnung zwischen Geschäftspartner*innen. Kommunikation, Transaktion und Datenaustausch erfolgen durch eine Komplett-Verschlüsselung und die Archivierung der Daten nach höchsten deutschen Standards.

Cytolytics aus Tübingen ermöglicht eine zeit- und kostensparende automatisierte Analyse medizinischer Daten in der Durchflusszytometrie. Zudem gibt die Software Wissenschaftler*innen und Ärzt*innen umfassenden Einblick in die Daten ihrer Patient*innen.

DearEmployee ist eine Corporate Health Plattform aus Berlin, die Unternehmen dabei unterstützt, gesunde und motivierende Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter*innen zu schaffen. Auf Basis wissenschaftlicher Surveys werden automatisiert maßgeschneiderte Lösungen vorgeschlagen und sind über den B2B Marktplatz buchbar.

Dermagnostix aus Süddeutschland entwickelt eine vollautomatisierte kostengünstige mikrofluidikbasierte diagnostische Plattform für die Dermatologie. Die umfassende molekulare Untersuchung von Gewebeproben gestattet eine sichere Diagnostik und zukünftig passgenaue Aussagen zu Krankheitsverlauf und Therapieansprechen.

Einwert ist eine Plattform für formelle Immobilienbewertung, die Immobilienunternehmen mit dem passenden Gutachter vor Ort verbindet und mittels integrierter Bewertungssoftware manuelle durch intelligente digitale Prozesse ersetzt. Durch Automatisierung und Künstliche Intelligenz gelingt dem Münchener Start-up eine faktenbasierte und nachvollziehbare Immobilienbewertung in kürzester Zeit.

Kronos entwickelt Maschinen, deren innovative Technologie Landwirt*innen eine ressourceneffiziente und umweltfreundliche Bodenbearbeitung ermöglicht. Das Geschäftsmodell des Start-ups aus Dresden trägt zudem dazu bei, die Entwicklung der Elektrifizierung und Automatisierung in der Landwirtschaft schneller auf den Weg zu bringen.

Das KI-Start-up Nomitri aus Berlin hat einen Intelligenten Shopping-Assistenten für das Smartphone entwickelt. Er bietet Einzelhändler*innen einen Einstieg in das kassenlose Verkaufen und das ohne Kamerainstallationen, Einrichtung einer Cloud-Infrastruktur und Internetverbindung. Die Lösung baut auf bekanntem Barcode-Scanning auf, das mit künstlicher Intelligenz erweitert wird.

Orbem hat eine innovative Technologie zur Verbesserung der Magnetresonanztomographie entwickelt. Der „Orbem Genus“ des Garchinger Start-ups verwendet künstliche Intelligenz in der Bildgebung zur schnellen, genauen und kontaktlosen Objektklassifizierung und -analyse.

Das Darmstädter Start-up Vyoma sorgt für Sicherheit im Orbit, indem es Weltraummüll aus dem All heraus beobachtet. Künstliche Intelligenz wird eingesetzt, um Trümmerinformationen zu verarbeiten, den Satellitenbetrieb für die Kunden zu automatisieren und gleichzeitig die Missionskosten zu senken.

Mehr Informationen finden Sie unter www.weconomy.de. Ein Pressefoto kann hier heruntergeladen werden.

Kontakt

Öffentlichkeitsarbeit
Anja Heinzelmann
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anja.heinzelmann@wissensfabrik.de