WECONOMY 2019: Das sind die innovativsten Start-ups - Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V.

WECONOMY 2019: Das sind die innovativsten Start-ups

  • Gründerinitiative WECONOMY fördert Start-ups und ihre innovative Geschäftsideen
  • Jungunternehmer gewinnen ein Jahr tatkräftige Unterstützung
    und exklusives Netzwerk-Wochenende mit deutschen Topmanagern

Berlin/Ludwigshafen, 15. September 2019 – Innovationen sind der Motor der deutschen Wirtschaft. Die Wissensfabrik fördert seit 2005 Gründer und ihre innovativen Geschäftsideen. Mit dem Gründerwettbewerb WECONOMY sucht die Wirtschaftsinitiative jährlich technologieorientierte Start-ups mit Potenzial. Aus guten Gründern erfolgreiche Unternehmer zu machen, ist das Ziel der Kooperation mit UnternehmerTUM – Zentrum für Innovation und Gründung an der TU München – und dem Handelsblatt.

Dieses Jahr überzeugten zehn Gründer die WECONOMY-Jury, die vergangenen Donnerstag in Berlin unter Vorsitz von Prof. Dr. Burkhard Schwenker von Roland Berger die Gewinner der Runde 2019/2020 auswählte. Die ausgezeichneten Innovationen kamen unter anderem aus den Bereichen Industrie, Informationstechnologie, Dienstleistung und Medizin: Zum Beispiel bietet das Kölner Start-up Vytal nachhaltige und hochwertige Mehrwegverpackungen als Packaging-as-a-Service für Restaurants, Kantinen, Supermärkte und Lieferdienste an. Die Gründer von Carrypicker aus Hamburg haben sich als Online-Spedition auf den Transport von Teilladungen spezialisiert. Eine Software bündelt diese mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zu optimalen Komplettladungen. Eine Art Segway ohne Lenkstange hat das Start-up Urmo aus Gilching entwickelt. Das selbstbalancierende elektrische Kleinstfahrzeug kann zusammengeklappt und so überallhin mitgenommen werden kann. Insgesamt hatten sich knapp 100 Start-ups aus ganz Deutschland um einen Platz im Finale von WECONOMY beworben.

Frische Ideen treffen auf langjährige Erfahrung

Bei WECONOMY geht es um den professionellen Austausch zwischen Start-ups und Entscheidern. Die Gewinner können sich auf ein ganzes Jahr intensive Betreuung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Geschäftsideen freuen. Sie nehmen am WECONOMY-Wochenende teil, das im Oktober zu Gast bei BASF SE in Ludwigshafen sein wird. Dort treffen sie Topmanager und Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft, darunter Dr. Ing. Stephan Bross, Mitglied der Geschäftsleitung der KSB SE & Co. KGaA, Dr. Jürgen Hambrecht, Vorsitzender des Aufsichtsrats der BASF SE, Dr. Roland Münch, Mitglied der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH & Co. KGaA und Elisabeth Terodde, Mitglied im Aufsichtsrat der TÜV Nord AG. In persönlichen Gesprächen auf Augenhöhe erhalten die Gründer wertvolles Feedback zu ihrem Geschäftsmodell und entwickeln dieses gemeinsam mit den Managern weiter. Dabei profitieren die zehn WECONOMY-Gewinner von dem Wissen der erfahrenen Unternehmer und erhalten individuelle Unterstützung zu unterschiedlichen Themen wie Markteintritt, Produktentwicklung sowie Organisations- und Unternehmensentwicklung.

Darüber hinaus sind themenspezifische WECONOMY-Tage ein fester Bestandteil der Gründerinitiative. In intensiven Gesprächen tauschen sich die Jungunternehmer im Laufe eines Jahres an drei Veranstaltungen mit Mentoren aus WECONOMY-Partnerunternehmen aus, um die eigene Geschäftsidee voranzubringen. Im Februar geht es los bei der UnternehmerTUM in München. Ende März werden die Start-ups zu Gast bei der Voith Group in Berlin sein und im Mai endet die Veranstaltungsreihe mit den WECONOMY-Tagen bei der TÜV Nord AG in Hannover.

„Die Jury-Sitzung von WECONOMY ist für mich jedes Jahr ein ganz besonderer Tag“, sagt Prof. Dr. Burkhard Schwenker, Chairman of the Advisory Council der Roland Berger GmbH und Juryvorsitzender des Gründerwettbewerbs. „Wir wählen jedes Jahr die besten Tech-Gründer aus. Darauf können wir stolz sein. Denn die Innovationen, die von WECONOMY ausgehen, befruchten auch das Netzwerk der Wissensfabrik.“

Seit diesem Jahr neu in der Jury ist unter anderem Dr. Iris Liliana Bleck, Mitglied im Management der Silicon Valley Bank Deutschland, die Technologie- und Life Science-Unternehmen in der Wachstumsphase und ihre institutionellen Investoren mit Krediten unterstützt. Ihr Tipp an die WECONOMY-Gewinner: „Als Gründer darf man sich von Misserfolgen nicht unterkriegen lassen. Umgebt euch mit Machern und langfristigen Unterstützern. Denn strategische Partner helfen einem auch in schwierigen Zeiten, den richtigen Weg zu finden.“

Insgesamt wurden seitdem 122 technologieorientierte Start-ups mit dem Gründerpreis ausgezeichnet. Das Konzept zeigt Wirkung: 84 Prozent der prämierten Start-ups sind heute noch aktiv am Markt vertreten.

Dies sind die diesjährigen ausgezeichneten Start-ups:

ZKSystems ist ein Berliner Start-up, das eine innovative Pay-per-Use-Lösung für Industrieunternehmen anbietet. Nutzungsdaten von industriellen Maschinen können damit unveränderbar auf der Blockchain, einer gemeinsam genutzten Datenbanktechnologie, validiert werden. Mit der flexiblen, skalierbaren und einfach integrierbaren Lösung können die Kunden von ZKSystems datenbasierte Servicemodelle besser anbieten.

Carrypicker ist als Online-Spedition auf den Transport von Teilladungen spezialisiert. Via künstlicher Intelligenz bündelt eine Software sie zu optimalen Komplettladungen, ermittelt den besten Frachtpreis und die ideale Sendungsstruktur. So möchte das Start-up die Effizienz des LKW-Transports verbessern und die Straßen durch sinkendes LKW-Aufkommen entlasten.

QuoScient entwickelt für Sicherheitsexperten in Unternehmen und Organisationen ganzheitliche oder modulare Lösungen gegen alle Arten von Bedrohungen im Cyberraum und stellt diese Sicherheitsexperten in Unternehmen und Organisationen aller Branchen zur Verfügung. Der Ansatz heißt Digital Active Defense und bietet individuellen proaktiven Schutz für Unternehmensinfrastruktur, Netzwerke und kritische
Daten.

Das Start-up XingSys aus Nordrhein-Westfalen hat mit XignQR eine digitale Lösung für Anmeldeprozesse via Smartphone entwickelt. Damit soll die Eingabe von Passwörtern durch eine sichere Multi-Faktor-Authentifizierung ohne zusätzliche Hardware ersetzt werden. Die App adressiert dabei nicht nur sicherheitsbewusste Unternehmen, sondern auch Kommunen und Behörden, die sich mit eGovernment- und Smart City Themen beschäftigen.

FairFleet vermittelt als Full-Service-Anbieter Drohnendienstleistungen für verschiedene Branchen. Auf der eigenen Plattform des Münchener Start-ups wird der gesamte Prozess für industrielle Drohnenflüge von Buchung, Flugfreigaben, Befliegung bis hin zu Datenanalysen abgewickelt.

Das Münchner Start-up QYOBO hat eine B2B-Marktplattform für Einkäufer und Verkäufer von Chemikalien und pharmazeutischen Wirk- bzw. Hilfsstoffen entwickelt. Die Plattform bietet Zugang zu Marktinformationen sowie KI-gestützten Marktprognosen.

Das Kölner Start-up VYTAL bietet nachhaltige und hochwertige Mehrwegverpackungen als Packaging-as-a-Service für Restaurants, Mensen/Kantinen, Supermärkte und Lieferdienste an. Für eine monatliche Gebühr stellt Vytal seinen Kunden Verpackungen wie Bowls, Boxen und Tassen, die mit einem QR Code/NFC-Chip ausgestattet sind. So kann jede Transaktion einfach registriert und elektronisch abgewickelt werden.

UrmO ist ein selbstbalancierendes elektrisches Kleinstfahrzeug, das durch den weltweit ersten Klappmechanismus überallhin mitgenommen werden kann. Es funktioniert ähnlich wie ein Segway durch Gewichtsverlagerung und kann einhändig bedient werden. Den Lenkmechanismus hat das Start-up aus Gilching zum Patent angemeldet.

ZReality ermöglicht es mit seiner Plattform ‚Sphere‘, Virtual- & Augmented-Reality-Anwendungen einfach in bestehende Internetseiten einzubinden und im Browser jeder Art von Geräten – PC, Mac, Smartphone, Tablet oder VR/AR-Brillen – darzustellen. Auf der Plattform des Start-ups mit Büros in Kaiserslautern und in Luxemburg können Kunden in einem Drei-Schritt-Prozess Marketing- und Verkaufspräsentationen, Produktschulungen, Kollaborations- und Schulungsbesprechungen ohne Programmierkenntnisse selbst erstellen.

KRAFTBLOCK, ein Start-up aus Saarbrücken, entwickeln einen modularen Wärmespeicher auf Basis eines ebenfalls selbstentwickelten Granulats. Dieses kann eine Temperatur von bis zu 1300 Grad Celsius speichern und damit mehr als doppelt so viel wie aktuelle Produkte. Durch eine hohe Speicherkapazität und die extrem hohe Energiedichte können auf kleinem Raum große Mengen Energie gespeichert werden. Dies ermöglicht die wirtschaftliche Entkoppelung der Energieproduktion vom Energieverbrauch.

Mehr Informationen finden Sie unter www.weconomy.de.

Mehr zum Thema:

Die Jury mit dem Orga-Team der Wissensfabrik und UnternehmerTUM

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