Student2Start-up online: Teamwork neu gedacht - Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V.

Student2Start-up online: Teamwork neu gedacht

Gelebtes Mitmach-Netzwerk: Bei Student2Start-up bringt die Wissensfabrik Studierende, Gründer und Mentoren zusammen. Zwischen zwei und vier Monate lang bearbeiten die Studierenden eine konkrete Fragestellung eines Start-ups. In dieser Zeit steht ihnen eine Fach- oder Führungskraft aus einem Unternehmen des Wissensfabrik-Netzwerks als Mentor zur Seite. Gemeinsam mit der School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) in Herrenberg startet die Wissensfabrik nun eine Online-Variante des Mitmachprojekts. Die SIBE ist seit 2010 Mitglied der Wissensfabrik und hatte den Wunsch, sich mit ihren innovativen Lernformen in das erfolgreiche Format einzubringen. Im Pilotprojekt sind neben SIBE-Studierenden die Gründer des Start-ups vialytics GmbH und Alexander Heinzelmann als Mentor am Start. Zum Auftakt von Student2Start-up online stellen wir drei Fragen an …

… Dirk Appelt, Leiter Unternehmertum der Wissensfabrik.

Dirk, was werden die Teilnehmer im Vergleich zum klassischen Student2Start-up anders machen?

„Neu ist, dass es keine Präsenztreffen während der Bearbeitungsdauer gibt. Die Zusammenarbeit findet rein virtuell in einem Portal statt, welches die SIBE bereits für andere Lehrgänge erfolgreich einsetzt. Wie beim klassischen Student2Start-up treffen sich Gründer, Studierende und Experte zunächst bei der Auftaktveranstaltung, um einander kennenzulernen und die Zusammenarbeit abzustimmen. Bei einer Abschlussveranstaltung stellen sie dann gemeinsam ihre Ergebnisse vor.“

Warum geht ihr diesen Schritt?

„Zunächst einmal sind alle unsere Mitmachprojekte so aufgebaut, dass sie möglichst niederschwellig umgesetzt werden können. Wir sind als lernende Organisation immer daran interessiert, uns und unsere Konzepte weiterzuentwickeln. Und im Zeitalter der Digitalisierung und dem damit verbundenen virtuellen Arbeiten ist es nur konsequent, auch unsere Formate in diese Richtung weiterzudenken. Man denke nur an das aktuell viel diskutierte Recht auf Arbeiten im Homeoffice. Bei Student2Start-up online machen die Studierenden also schon früh erste Erfahrungen damit, was es heißt, auf Distanz mit Kollegen zusammenzuarbeiten. Das erfordert ein Höchstmaß an Disziplin und natürlich auch Teamgeist. Alles Eigenschaften, die wir sehr gerne fördern.“

Und welches Ergebnis wäre bei der Abschlussveranstaltung Ende April für euch ein Beleg dafür, dass Student2Start-up online funktioniert?

„Es ist – im positiven Sinne – immer wieder erstaunlich, welche Ergebnisse die Studierenden bei Student2Start-up in relativ kurzer Zeit präsentieren, zumal sie sich in eine für sie komplett neue Materie einarbeiten müssen. Denn sie lernen die Start-ups ja erst bei der Auftaktveranstaltung kennen. Und damit meine ich nicht nur, dass die Start-ups äußerst zufrieden sind mit dieser studentischen Unternehmensberatung. Wir hören auch immer wieder von den Experten, die die Zusammenarbeit als Mentoren begleiten, dass sie über die professionellen Ergebnisse erstaunt sind. Wenn wir diese positive Rückmeldung auch zu Student2Start-up online bekommen, dann wäre dies für uns ein eindeutiger Beleg dafür, dass das Format auch so funktioniert. Ich bin fest überzeugt davon, dass es klappen wird!“

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